Die eigenen Gartenabfälle zu kompostieren und zum Düngen, zur Verbesserung des Bodens und der Bodenstruktur und nicht zuletzt als Blumenerde zu verwenden spart dem Gärtner Geld und Zeit. Es erspart den Kauf von Blumenerde, Boden-Verbesserern und Dünger. Und der Hausmüll ist auch nicht mehr mit Gartenabfällen belastet.

Kompostieren ist Umweltfreundlich

Gartenabfall ist, für einen Gärtner, schlicht zu schade und zu wertvoll zum Wegwerfen. Das kompostieren von organischen Abfällen aus dem Garten, wie Rasenabschnitt, Laub, alten Pflanzen, Baum- und Heckenabschnitt,… ist umweltfreundlich und ressourcenschonend, der Gärtner gibt den Garten zurück was der Garten braucht, eine Kreislaufwirtschaft wie sie in der freien Natur selbstverständlich ist. Je vielfältiger die Zusammensetzung des Kompost ist und umso besser die Vermischung stattgefunden hat ums besser ist die neue Erde für den Garten.

Kompost verbessert den die Gartenerde

Der so entstandene Humus hilft den Gärtner die Bodenqualität hilft zu verbessern, die Gartenerde wird luftdurchlässiger und kann mehr Wasser speichern. Insbesondere schwierige Böden profitieren hiervon. Und gleichzeitig ist der Kompost Nährstofflieferant für alle Pflanzen im Garten. Alle Blumen, alle Gemüse- und Obstpflanzen, alle Nutz- und alle Zierpflanzen werden es den Gärtner danken. Mit dem Einsatz vom Humus, Kompost im Garten zeigt sich ein schneller und dauerhafter Erfolg, durch mehr Blüten mehr Ernte und gesünderen Pflanzen. Der Garten erhält einen Teil der Nährstoffe die er selbst produziert hat zurück und erhält sich damit selbst.

Einen eigenen Komposthaufen anlegen

Um einen eigenen Komposthaufen anzulegen sollte ein geeigneter Platz im Garten vorhanden sein. Der Platz für den Kompost sollte schattig bis halbschattig sein und zur Erde hin offen. Es darf kein versiegelter Platz sein, überflüssige Flüssigkeit muss ungehindert ablaufen können und notwendige tierische Helfer wie Würmer, Asseln, Käfer, Ameisen… müssen eine Gelegenheit haben in den Komposthaufen gelangen zu  können. Und das wichtigste ist der Komposthaufen sollte weder der Gärtner noch den Nachbarn stören!

Komposter oder Kompostmiete?

Ob der Komposthaufen in einem Komposter untergebracht ist oder ohne zusätzlichen Rahmen direkt angelegt wird, eine Miete, ist eine Frage des Geschmacks des Gärtners und des vorhandenen Platzes im Garten. Für einen Komposter werden ca. 1 – 1.5 qm benötigt, der frei angelegte Komposthaufen kann auch schnell größer werden. Den Grundstock für einen Komposthaufen bilden grobes Material wie Äste und nicht zerkleinerte Heckenabschnitte um eine gute Durchlüftung zu gewährleisten. Bei allen weiteren Zugaben sollte auf eine gute Durchmischung von unterschiedlichen Gartenabfällen geachtet werden.

Grünabfall sammeln und Komposthaufen umsetzen

Hierbei hat es sich als hilfreich erwiesen, neben den eigentlichen Komposthaufen, zusätzliche Haufen mit gleichartigem Material zu sammeln um es dann auf dem Komposthaufen zu vermischen. Durch den Zersetzungsprozess endstehen im inneren des Haufens Temperaturn von bis zu 70 Grad. Dadurch werden etwaige  Krankheitskeime, zumeist, vernichtet. Durch ein Umsetzen des Haufens werden auch die äußeren Schichten diesen Prozess ausgesetzt. Im Winter soll auf ein Umsetzen verzichtet werden um den Schutzsuchenden Tieren wie zum Beispiel Igeln das Winterquartier nicht zu zerstören.

Komposthelfer - Gesteinsmehlr, Hornmehl & Kompoststarter

Je nach Zugabe von Unterstützenden Material aus dem Gartenfachmarkt oder Baumarkt, ist der Kompost nach 6 bis 12 Monaten fertig. Um daraus Gartenerde werden zu lassen braucht es nochmals ca. 12 Monate. Insbesondere die Einbringung von Gesteinsmehl und von Hornmehlen oder sogenannten Kompoststartern unterstützt die Verrottung und vermindert die Entstehung von unangenehmen Gerüchen.

Das Faulen des Kompostes verhindern

Im Sommer muss der Kompost vor dem Austrocknen geschützt werden und im Winter vor zu viel Feuchtigkeit. Dazu kann der Komposthaufen im Winter mit Matten aus Bast oder Schilf abgedeckt werden die auch isolierend wirken und die Wärme halten.  Kunststoffplanen sind ungeeignet, sie verhindern die notwendige Luftzufuhr und Verdunstung, es besteht die Möglichkeit, dass der Komposthaufen anfängt zu faulen. Im Sommer müssen die Gartenabfälle eventuell ab und zu mit zusätzlichem Wasser versorgt werden, es soll aber nicht zu viel Wasser sein damit der Komposthaufen nicht anfängt zu faulen!  Spätestens wenn ein fauliger Geruch entsteht sollte der Haufen umgesetzt und das Material getrocknet werden.

Blumen und Gemüse auf dem Kompost pflanzen

Eine gute Alternative, um den Komposthaufen vor dem Austrocknen im Sommer zu schützen, ist die Bepflanzung mit Kapuzinerkresse, Kürbissen oder auch Zucchini. Dazu gibt man etwas Gartenerde an die Stelle an dem gepflanzt werden soll. Durch diese Maßnahme gewinnt der Garten einen neuen Hingucker, und der Komposthaufen verwandelt sich, im Sommer, von einer oftmals vernachlässigten Ecke in ein neues Highlight im Garten.

Garten- und Küchenabfälle für den Komposthaufen.

Grundsätzlich sind alle pflanzlichen Abfälle für den Komposthaufen geeignet. Es sollten jedoch keine gekochten Speisereste verwendet werden. Fleisch und Fisch gehört auf keinen Fall auf dem Komposthaufen! Dadurch würden unliebsame Gäste wir Ratten angelockt werden. Alle anderen Abfälle wie Kunststoff, Glass und Metall, bedrucktes Papier gehört nicht auf den Komposthaufen. Laub ist an und für sich kein Problem, da es aber zumeist in großen Mengen anfällt kann es eine gesunde Struktur eines Komposthaufens stören. Es wird leichter wenn Laub zum Beispiel mit dem Rasenmäher vorher zerkleinert wird, so kann ein Teil des Laubes auch direkt in den Gartenboden eingearbeitet werden. Laub von kranken Bäumen oder stark  belastetes Laub von Straßenbäumen sollte nicht im Garten wiederverwertet werden. Rasenabschnitt in großen Mengen ist ebenso problematisch wenn er zu feucht ist. Wenn der Rasen oft gemäht wird kann der kurze Rasenabschnitt auch zur Düngung auf dem Rasen verleiben. Oder es wird zum Mulchen der Beete verwendet, dazu wird das Grass auf die Beete im verstreut, den Rest übernehmen Würmer, Vögel und Käfer und die Gartenpflanzen.
Bei den Gartenabfällen sollte darauf geachtet werden das keine Unkräuter mit auf den Kompost landen die dann unter Umständen mit dem Humus im Garten wieder verteilt werden. Je besser die Gartenabfälle auf dem Komposthaufen vermischt werden des so besser wird der Kompost und die neue Gartenerde.

Den eigenen Kompost im Garten verwenden

Mit dem Kompost gibt der Gärtner nicht nur Nährstoffe in den Garten zurück sondern er tut auch etwas zur Verbesserung des Gartenbodens. Trockene und sandige Böden können mehr Wasser aufnehmen und speichern, feste und lehmige Böden werden durchlässiger für Wasser und Luft. Die Gartenerde lässt sich damit leichter bearbeiten und gewinnt an Qualität. Der Kompost kann auf verschieden Arten verwendet werden, er kann in den Boden eingearbeitet werden oder auf die Gartenerde aufgebracht werden. Dabei übernehmen die tierischen Helfer des Gärtners die Einbringung des Humus in den Boden. Vor der Verwendung sollte der Kompost einmal durchgesiebt werden um noch nicht verrottete Bestandteile auszufiltern und auf dem Komposthaufen zurückzubringen.

Ein eigener Komposthaufen in jeden Garten!

Die Vorteile eines eigenen Komposthaufens sind so vielfaltig das kein Gärtner darauf verzichten sollte. Der selbst produzierte Dünger spart Geld und bringt schnell eine Verbesserung der Bodenstruktur. Ihre Blumen werden es ihnen danken.

 

Tipps für einen schönen Garten und zum besseren gärtnern


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